Kilometerstau vor kroatischer und bosnischer Grenze

Pünktlich vor den Weihnachtsferien starten die Kilometerstaus vor den Grenzen Kroatiens und Bosnien-Herzegowinas. Seit Jahren kann man ohne einige Stunden Wartezeit nicht aus Österreich oder Deutschland nach Hause fahren.

Am Donnerstag gab es laut dem Kroatischen Autoklub (HAK) stärkeren Verkehr auf den wichtigsten Straßen und Grenzübergängen. Wer aus Kroatien fuhr, musste mehr als zwei Stunden warten. An den Grenzübergängen nach Kroatien gab es Staus, da alle aus dem EU-Ausland einen negativen PCR-Test aufzeigen muss.

Der stellvertretende Chef der Grenzpolizei Bregana Marijan Burić erklärte gegen RTL, dass die Zahl der Fahrzeuge, die nach Kroatien fahren, im Vergleich zur Vorjahreszeit erheblich geringer sei.

Größeren Stau gab es auf der A3 BreganaLipovac, wo der Stau fast sechs Kilometer lang war. Am Grenzübergang Macelj warteten die Reisenden mehr als eine halbe Stunde am Vorabend, so auch in BreganaDubrava Križovljanska und Pasjak.

Die Kameras der bosnischen Autoklubs (BIHAMK) zeigten auch größere Staus vor den Grenzübergängen am Eingang des Landes. Die meisten Autos waren in GradiškaMaljevac in Velika Kladuša und Bosanski Brod.

Maljevac, Bosnien-Herzegowina (Foto: Screenshot | BIHAMK)

Seit dem 1. Dezember bis voraussichtlich 15. Jänner 2021 müssen Reisende aus der EU und dem Schengenraum, die nicht im ‚grünen Bereich‘ dem European Center for Disease Prevention and Control (ECDC) sind, einen negativen PCR-Test haben, der bei der Einreise in Kroatien nicht älter als 48 Stunden sein darf. Einreisen ohne negativen PCR-Test ist möglich, allerdings muss man den Test in Kroatien nachholen, weshalb Reisende dann bis zum Testergebnis in Quarantäne bleiben. Ausnahmen: Gesundheitssektor, Saisonarbeiten bzw. Tagespendler, SchülerInnen, Studierende (Tagespendler), Diplomaten, Seeleute, Transportbeschäftigte und Transitreisende.

Österreichische StaatsbürgerInnen müssen einen negativen SARS-CoV-2 Test (nicht älter als 48 Stunden) bei der Einreise nach Bosnien-Herzegowina zeigen. Ausgenommen von dieser Regel sind Staatsbürger von Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro und Kroatien.



Antonio Šećerović
Foto: HAK

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