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1. listopada 2022.
KROATIV auf Deutsch Svijet Vijesti

Bosnien-H.: Migranten bei zwei Messerangriffen beteiligt

Die BürgerInnen der Stadt Bihać im Nordwesten Bosniens protestieren seit Monaten gegen die Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen in ihrer Umgebung. Das größte Problem ist die Sicherheitslage, dazu auch die fehlende Hilfe der EU und fehlende Bereitschaft der bosnischen Regierung, das Problem zu lösen.

Am Sonntagabend kam es in Bihać zu einem Messerangriff, bei dem ein 36-Jähriger schwer verletzt wurde. Mit diesem Angriff sind Migranten verbunden, bestätigte das Innenministerium des Kantons Una-Sana.

Der Mann wurde operiert, es gibt keine weiteren Informationen zu seinem Gesundheitszustand. Der Angriff ereignete sich im Stadtteil Prekounje in Bihać, drei Personen wurden verhaftet. Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau aus dem Marokko, der 36-jährige Verletzte ist bosnischer Staatsbürger.

Das Rechercheportal „Istraga.ba“ schreibt am Nachmittag über die Details des Messerangriffs in Bihać. Nach ihren Informationen handelt es sich beim Verletzten um einen Mann, der von früher polizeibekannt war. Er wohnt in der gleichen Straße wie die verhafteten MarokkanerInnen. Angeblich hat der Mann versucht, die Bekannte der zwei Männer sexuell zu belästigen.

Der Verletzte und seine Mutter wurden 2010 wegen eines Mordes an ihrer Nachbarin verhaftet. Seine Mutter wurde verurteilt, er wurde freigesprochen. Die Nachbarin wurde mit einer Axt getötet und in ein Fluss geworfen.

Der Innenminister von Una-Sana Nermin Kljajić kritisierte wieder die fehlenden Regeln für Migranten in Bosnien und zeigt sich besorgt um die Sicherheitslage in diesem Kanton: „Wir können diese Behauptungen aufgrund von Straftaten, Vergehen und Vorfällen bestätigen. Ich denke, dass das Amt für Ausländerangelegenheiten die Frage ihrer Bewegung und in welchem Zeitintervall sie sich bewegen dürfen, ernsthaft prüfen sollte“.

Nach Kljajić hat ein Migrant „nach 22 Uhr auf den Straßen von Bihać nichts zu suchen“, deshalb fordert seine Regierung die Einschränkung der freien Bewegung für Migranten.

Messerangriff auch in Tuzla

In der Nähe der Busstation in Tuzla kam es auch zu einem Messerangriff, bei der Migranten beteiligt waren. Ein Migrant wurde von einem anderen Migranten erstochen. Der Mann ist schwer verletzt.



Antonio Šećerović
Foto: Symbolbild – CeeGee | Wikimedia


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