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28. rujna 2022.
KROATIV auf Deutsch

Bericht über Verkauf von gespendeten Kleinhäusern in Petrinja

Foto: Željko Batarilo | KROATIV

Der kroatische Privatsender RTL hat am Mittwochabend eine Audioaufnahme eines Telefongesprächs zwischen einem Freiwilligen und einem Mitarbeiter der für die Verteilung der vom Tourismus- und Sportministerium gemieteten Kleinhäuser verantwortlich ist, veröffentlicht.

Im Gespräch behauptet der Freiwillige, die Kleinhäuser seinen nicht dort angekommen, wo sie hätten sein sollen, und sagt, er habe gehört, dass sie verkauft werden. Laut dem Freiwilligen wurde der Fall der Polizei gemeldet.

In den ersten zwei Tagen nach dem Erdbeben am 29. Dezember kamen die ersten Kleinhäuser in Banovina an, die von örtlichen Hotels und anderen Privatunternehmen gespendet wurden. Laut diesem Telefongespräch erreichten die Kleinhäuser nicht die Familien, für die sie bestimmt waren.

Es ist alles klar, wir haben hier nichts zu besprechen. (…) Ich besitze die Frachtbriefe, ich habe alles von den genauen Häusern, Bilder von Häusern, wir wissen genau, welche Häuser an welche Adressen gehen sollten. Wenn das nicht gemacht wird, werden wir morgen zu den Medien gehen“, sagt der Frewillige. Zusätzlich spricht er über den angeblichen Verkauf von einigen Häusern für 1.500 Euro.

Der Mitarbeiter des Ministerium dementiert diese Geschichte im Gespräch und ruft den Freiwilligen zu ihnen zu kommen und die Häuser zu wählen. Die Freiwilligen wollen keine Häuser wählen und sind an anderen Häusern nicht interessiert.

Das Tourismus- und Sportministerium hat die Kosten für den Transport und die Montage der Kleinhäuser übernommen, doch die Verantwortung liegt beim Krisenstab. Der Veteranminister und stellvertretende Ministerpräsident der kroatischen Reagierung Tomo Medved (HDZ) hat „diese Informationen“ erhalten und bestätigte die laufenden Polizeiuntersuchungen.




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