Am Dienstagabend haben sich ca. 10.000 Menschen in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana zu einem friedlichen Protest gegen die Regierung von Janez Janša (SDS) versammelt. Symbolisch fand die Demo an einem Tag, der in Slowenien als Tag des Wiederstands gegen die Besatzer 1941 gefeiert wird.
Die Polizei hat aus epidemiologischen Gründen die Demo verboten, trotzdem versammelten sich einige Tausend Menschen auf den Straßen Ljubljanas. Unter den versammelten BürgerInnen gab es zahlreiche linksliberale PolitikerInnen und VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen, die die Aktionen der Regierung gegen JournalistInnen und unabhängige Institutioen veurteilten.
Janšas MinisterInnen wurden als „Angstregierung“ genannt, einige DemonstrantInnen rufen laut: „Janšizmus ist Faschismus!“. Ihnen zufolge war das letzte Jahr in Slowenien nicht nur von einer Pandemie geprägt, sondern auch von der Pandemie der Angriffe auf verschiedene Gruppen von Kulturschaffenden, Medien, NGOs, bei der demokratische Prinzipien ignoriert wurden.
Ministerpräsident Janša kommentierte den Protest und sagte, dieser wird „Kranke und Tote verursachen“.
- Stroža AMS pravila mijenjaju tržište rada u Austriji
- U Austriji škola htjela razdvajati učenike po vjeri, ministarstvo stopiralo plan, sada na pomolu skandal
- Policija intervenirala u dva ozbiljna incidenta u Austriji, u oba umješani državljani Sirije
- OECD: Austrija među državama s najvišim porezima na rad u svijetu
- U Austriji se zatvara poznata firma, 330 radnika ostaje bez posla

