Im Zentrum der kroatischen Hauptstadt Zagreb haben sich bei einem Protest mehrere Tausend UnternehmerInnen aus ganz Kroatien versammelt. Die Demo wurde organisiert, um die Regierung vor der Ungleichheit der aktuellen Coronavirus-Maßnahmen und unzureichender Hilfe für die von der Krise betroffenen Unternehmen zu warnen.
Die Demo bekam in den letzten Tagen eine zusätzliche Dimension, da einige Café und Fitnessstudio-Besitzer ihre Türen trotz Verbot geöffnet haben und deshalb verhaftet wurden.
Präsident des Verbandes „Stimme der UnternehmerInnen“ (UGP) Dražen Oreščanin sagte, die UnternehmerInnen wollen nicht zu Verstoßen gegen die derzeitigen Maßnahmen ermutigen, da sie sich ständig an die Regeln halten. Die Proteste richten sich gegen die wirtschaftlichen Maßnahmen, die drei Hauptprobleme haben: Sie diskriminieren bestimmte Aktivitäten, entschädigen nicht alle Menschen gleich und es kommt zu Verzögerungen bei Rückerstattungen. Deshalb fordert die UGP den Rücktritt des Wirtschaftsministers Tomislav Ćorić (HDZ).

Der ehemalige Präsident des Gastronomieverbandes Marin Medak sagte, die Gastronomie hat „Billionen“ eingezahlt und jetzt bekommen sie kein Geld vom Staat: „Die Hilfen sind nicht genug, sie haben uns 25 Prozent des Gesamtumsatzes gegeben und in Deutschland 75. Und wir sollten von 4.000 Kuna leben, weil sich jemand dafür entschieden hat. Wir müssen demonstrieren, um unser legitimes Recht zu erlangen“.
Die meisten Demonstranten haben sich an die derzeitigen Corona-Maßnahmen gehalten und haben Transparente wie „Lasst uns arbeiten“ und „Mehrwertsteuer auf 13 %!“ gezeigt. Seit Ende November sind u. a. Restaurants, Cafés und Bars geschlossen.
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