Am Dienstagmorgen weckte die BürgerInnen von Petrinja und Umgebung ein neues Erdbeben der Stärke 3,8 auf der Richterskala auf. Bürgermeister Darinko Dumbović bestätigte neue Schäden.
Im Interview mit dem „Hrvatski Radio“ erzählte der Bürgermeister, wie Ziegel und Überreste von Häusern auf die Straßen fielen. Die Situation sei im Dorf Glinska Poljana „schrecklich“, da „extrem viele Häuser“ beschädigt sind.
Dumbović appeliert an den Staat, dem Erdbebengebiet so schnell wie möglich mit den Aufräumarbeiten zu helfen. Der Staat hat seinen Landkreis „nie als Ort der Entstehung des Landes“ gesehen.
Der Bürgermeister von Glina Stjepan Kostanjević kommentierte beim Regionalsender N1 die Situation nach dem letzten Erdbeben: „Die BürgerInnen kommen jeden Tag, um neue Schäden zu melden. Jeden Tag haben wir zwei oder drei Erdbeben, keine einzige Nacht war ohne Beben und zusätzliche Schaden“.
Mit dem Winter sind auch zusätzliche Erdrutsche aufgetreten und all diese schafft dem Landkreis große Probleme. In Glina wurden mehr als 3.000 Häuser untersucht, von denen 600 unbrauchbar sind. Zusätzlich haben sich mehr als 700 Menschen für Wohncontainer angemeldet.
Das letzte Erdbeben ereignete sich um 5.44 Uhr mit einem Epizentrum nordöstlich von Glina, bei Glinske Poljane. In den letzten 69 Stunden gab es in Kroatien 24 Erdbeben.
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