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Verschärfung der CoV-Maßnahmen in Serbien

beograd
Belgrad [Foto: red__koral__ph | Pixabay]

Die Situation mit dem Coronavirus hat sich in den letzten Tagen in Serbien deutlich verschlechtern. ExpertInnen forderten einen Gastro-Lockdown von fünf Tagen, doch der CoV-Krisenstab der serbischen Regierung hat diesen Vorschlag abgelehnt.

Zwei Tage hintereinander liegt die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 3.000, deshalb will die Regierung schnell handeln. Einkaufszentren, Restaurants und Cafés dürfen an Wochenenden nur bis 14 Uhr offen bleiben.

Die Stadt Belgrad hat den Vorschlag des fünftägigen Gastro-Lockdowns abgelehnt und zeigt mit dem Finger Richtung Winterzentren, wo „keine Maßnahmen gelten und die Lokale bis fünf Uhr morgens geöffnet sind“. Belgrad hat derzeit den höchsten Prozentsatz der täglichen Neuinfektionen im Land.

Dutzende Lokale wurden in den letzten Tagen wegen Verstoß gegen die Corona-Maßnahmen bestraft und geschlossen. In den letzten Tagen wurden die Kontrollen zur Einhaltung epidemiologischer Maßnahmen erheblich verschärft.

In den letzten 24 Stunden gab es 3.588 Neuinfizierte. 3.832 Menschen sind hospitalisiert, 153 davon in der Intensivstation. Seit dem Anfang der Pandemie am 6. März wurden 449.901 Coronavirus-Infektionsfälle registriert und 4.398 sind gestorben. Aktuell sind in Serbien gleich vier Impfstoffe zugelassen (BioNTech/Pfizer, Sputnik V, Sinopharm und AstraZeneca aus Indien). Stand Donnerstagnachmittag sind 1,36 Millionen Menschen in Serbien vollständig geimpft.


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