Ein starkes Erdbeben erschütterte am Montagmorgen den zentralen Teil Kroatiens. Es folgten eine Reihe schwächerer und stärkerer Erdbeben. Das Erdbeben mit dem Epizentrum in Pokupsko hatte eine Stärke von 5,2 auf der Richterskala.
Die Erschütterung fühlten die BürgerInnen in Sisak, Zagreb, Velika Gorica und Ivanić-Grad. Am meisten wurde die Stadt Petrinja getroffen. Der lokale Bürgermeister Darinko Dumbobić sagte zum Sender N1: „Wir wurden von einem starken Erdbeben getroffen, das habe ich noch nie erlebt. Ich weiß nicht, ob es Opfer gibt, es gibt aber materielle Schäden“. Nach einiger Zeit meldete Dubović einige eingestürzte Häuser, materielle Schäden an der lokalen Kirche: „Die Menschen sind auf den Straßen, es herrscht Panik“.
In Petrinja gibt es viele Häuser, die nach dem Krieg nicht renoviert wurden. Alte Gebäude wurden vom Erdbeben schwer beschädigt.
Materielle Schäden gab es auch in der Stadt Sisak, wie Bilder des lokalen Portals „Siscia“ zeigen.
Sisak
Gepostet von Siscia.hr am Sonntag, 27. Dezember 2020
Der Bürgermeister von Zagreb Milan Bandić konnte keine schwereren Schäden in der kroatischen Hauptstadt melden: „Zum Glück gibt es derzeit keine Informationen über schwerwiegende Folgen“. Um 11 Uhr sollten die Städte Sisak und Petrinja vom u.a. Ministerpräsidenten Andrej Plenković und dem Präsidenten Zoran Milanović besucht werden.
Strossmayerova i Zitna
Gepostet von sisakportal.hr am Sonntag, 27. Dezember 2020
Das erste Erdbeben ereignete sich um 6.28 Uhr, danach um 7.49 und 7.51 Uhr mit der Stärke von 4,7 und 4,1 auf der Richterskala. Das ist schon das zweite starke Erdbeben dieses Jahres. Am 22. März erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,5 die Hauptstadt Zagreb: 26 Personen wurden verletzt, eine Person starb.
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Antonio Šećerović
Foto: Siscia.hr | Facebook



