astrazeneca
Foto: Gencat | Flickr; Wikimedia

Slowenien: Mehrere Lehrer nach Impf-Nebenwirkungen im Krankenstand

Die Meldungen über die Nebenwirkungen des CoV-Impfstoffs des Hersteller AstraZeneca häufen sich aus ganz Europa. In der Miha Pintar Toledo Grundschule im slowenischen Velenje (Untersteiermark) sind bis zu 26 LehrerInnen aufgrund von Nebenwirkungen nach der Impfung krankgeschrieben.

Der Schulleiter Sebastjan Kukovec musste den Unterricht absagen, da nicht genügend Personal vorhanden ist. Laut Kukovec haben 26 LehrerInnen 26 Nebenwirkungen als Reaktion auf den Impfstoff gemeldet: Körpertemperatur von 39 Grad Celsius, Übelkeit und Schwindel. Die Situation sollte sich bis Montag wieder normalisieren.

Laut der Zeitung „24ur“ wurden am Dienstag auch MitarbeiterInnen der Notranjski-Grundschule in Cerknica (Innerkrain) mit AstraZeneca geimpft und auch dort gab es Berichte über mehrere LehrerInnen die wegen Nebenwirkungen im Krankenstand sind.

Dänemark, Norwegen, Italien und Island haben die Verwendung von AstraZeneca am Donnerstadt aus Vorsicht wegen des Verdachts der Blutgerinnung ausgesetzt. Österreich und Deutschland werden weiter mit AstraZeneca impfen. In Großbritannien gibt es 41 mögliche Anaphylaxie-Fälle unter fünf Millionen Impflingen.

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat am Freitag mehr Informationen über die Nebenwirkungen des AZ-Impfstoffs veröffentlicht. Demnach kann dieser CoV-Impfstoff schwere allergische Reaktionen auslösen. Anaphylaxie und Überempfindlichkeitsreaktionen sollten in die Liste der möglichen Nebenwirkungen des Vakzins aufgenommen werden. Diese Empfehlung soll aber keine Gefahr des AZ-Impfstoffs aufzeigen, da es kein erhöhtes Risiko wegen schwerer Nebenwirkungen gibt.



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LM