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KROATIV auf Deutsch

Österreicher in Kroatien gaben 2017 Anzahlungen für Wohnungen, aber die Wohnungen gibt es nicht

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Die Polizei in Zadar hat Einzelheiten zu einem Betrugsfall im Gebiet von Zadar veröffentlicht. Zwei Österreicher zahlten 2017 52.000 Euro Anzahlung für zwei Wohnungen, die gebaut werden sollten. Das Geld wurde einer 39-jährigen Frau und einem 45-jährigen Mann übergeben. Die Wohnungen gibt es immer noch nicht, und das Duo wurde wegen Betrugs angezeigt.

„Polizeibeamte der Polizeidienststelle Zadar haben eine kriminalpolizeiliche Untersuchung gegen eine 39-jährige kroatische Staatsbürgerin und einen 45-jährigen kroatischen Staatsbürger wegen des Verdachts des Betrugs durchgeführt.

Es wird vermutet, dass sie im August 2017 mit dem Ziel, sich unrechtmäßigen materiellen Gewinn zu verschaffen, von zwei österreichischen Staatsbürgern im Alter von 40 und 44 Jahren eine Anzahlung in Höhe von insgesamt über 52.000 Euro für den Kauf von zwei Wohnimmobilien im Gebiet von Zadar entgegengenommen haben. Danach hielten sie die Vereinbarung nicht ein, da die Immobilien nicht innerhalb der vereinbarten Frist gebaut wurden und sie den Geschädigten das Geld nicht zurückerstattet haben.

Aufgrund des Verdachts, das Verbrechen des Betrugs begangen zu haben, wurde gegen beide Verdächtigen bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Zadar eine Strafanzeige erstattet“, teilte die Polizei mit.

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Kroatien führt digitale Maut ein – Start im März 2027

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Kroatien modernisiert sein Autobahn-Mautsystem. Ab März 2027 beginnt die schrittweise Einführung eines flächendeckenden, digitalen Mautsystems, das die bisherigen Mautstationen mit Schranken ersetzen soll.

Das neue System ermöglicht eine Durchfahrt ohne Anhalten – auch bei Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. Die Mauterhebung erfolgt elektronisch mittels Fahrzeug-Tag sowie automatischer Kennzeichenerkennung durch Kameras.

Für Pkw reicht künftig die Registrierung des Kennzeichens in Verbindung mit einem Zahlungsmittel aus. Lkw müssen zusätzlich mit einem elektronischen Gerät ausgestattet sein. Die Anmeldung ist über eine mobile App, online oder an Servicepunkten möglich.

Einige bestehende Mautstellen bleiben vorübergehend erhalten, funktionieren jedoch vollautomatisch – ohne Personal und ohne Schranken. Die technische Umsetzung läuft bereits, unter anderem auf der Autobahn A3.

Insgesamt sollen mehr als 200 moderne Mautportale das kroatische Autobahnnetz abdecken. Ziel der Umstellung ist es, Staus zu reduzieren, den Verkehrsfluss zu verbessern und den Fahrkomfort – insbesondere während der Reisesaison – deutlich zu erhöhen.

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Immer mehr Kroaten kehren zurück: Unterschiede zwischen Kroatien und dem Westen werden kleiner

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In letzter Zeit ist ein deutlicher Trend der Rückkehr von Kroaten aus dem Ausland in ihre Heimat zu beobachten. Nachdem es jahrelang fast selbstverständlich war, nach Österreich oder Deutschland zu gehen, um ein besseres Leben zu suchen, entscheiden sich nun immer mehr Menschen für die Rückkehr nach Kroatien.

Der Grund dafür liegt im zunehmenden wirtschaftlichen Wachstum und im steigenden Lebensstandard. Die Löhne in vielen Branchen, insbesondere im Tourismus, in der IT und im Bauwesen, nähern sich denen im Westen an, während die Lebenshaltungskosten in Kroatien noch immer niedriger sind. Darüber hinaus investiert der Staat zunehmend in Infrastruktur, Bildung und Gesundheitssystem, wodurch sich die Unterschiede in der Lebensqualität zwischen Kroatien und den entwickelten europäischen Ländern verringern.

Viele Rückkehrer betonen auch die immateriellen Gründe: die Nähe zur Familie, die Schönheit der Natur, die Sicherheit sowie die Lebensqualität, die die kroatische Küste und die Städte im Landesinneren bieten.

Auch wenn es noch Herausforderungen gibt, zeigt die Tatsache, dass immer mehr junge Familien zurückkehren und eigene Unternehmen gründen, dass Kroatien zu einem Land der Chancen wird – und dass die Unterschiede zu Österreich oder Deutschland sowohl wirtschaftlich als auch im Lebensstil immer kleiner werden.

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Österreicher wegen rücksichtsloser Fahrweise in Kroatien zu 19 Tagen Haft verurteilt

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Ein Österreicher ist zu 19 Tagen Haft verurteilt worden, nachdem ihn die Polizei an zwei aufeinanderfolgenden Tagen im Gebiet des Dubrovniker Küstenlandes wegen gefährlicher Fahrweise anhielt und er anschließend ein Fahrverbot missachtete, teilte die Polizei des Landkreises Dubrovnik-Neretva mit.

In der vergangenen Woche stoppte die Polizei nach einem Bürgerhinweis einen Pkw, der in Richtung Dubrovnik in Schlangenlinien fuhr und zeitweise auf der Gegenfahrbahn unterwegs war. Bei der Verkehrskontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen 59-jährigen Österreicher handelte. Ein Alkohol- und Drogentest fiel negativ aus.

Der Mann wurde aus dem Verkehr gezogen und erhielt eine Geldstrafe von 130 Euro wegen eines Vergehens, das Fahrer sanktioniert, die so müde, krank oder in einem psychophysischen Zustand sind, dass sie nicht in der Lage sind, sicher zu fahren. Zusätzlich wurde ihm eine 12-stündige Maßnahme des Fahrverbots für alle Fahrzeugkategorien auferlegt.

Festnahme nach Missachtung des Fahrverbots

Der Österreicher ignorierte die Anordnung jedoch und wurde am nächsten Tag erneut gestoppt – diesmal auf der Adriamagistrale bei der Ortschaft Banići. Auch hier fiel der Alkohol- und Drogentest negativ aus. Er wurde wegen gefährlicher Fahrweise und Missachtung der Auflage festgenommen und dem Amtsgericht in Dubrovnik vorgeführt.

Das Gericht folgte dem Strafantrag der Polizei und verhängte eine Haftstrafe von 19 Tagen. Der Mann wurde umgehend in das Gefängnis von Dubrovnik überstellt, wo er sich derzeit befindet.

Polizei betont verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen

„Die Polizeidienststelle Ston hat seit Jahresbeginn insgesamt 5.582 repressive Maßnahmen gegen Verkehrssünder ergriffen, davon 1.143 wegen unzulässigen Überholens. Der größte Teil – fast 90 Prozent – wurde auf den Zufahrtsstraßen zur Pelješac-Brücke durchgeführt“, so die Polizei.

Man bedankte sich bei aufmerksamen Bürgern für ihre Hinweise und rief andere Verkehrsteilnehmer dazu auf, Verstöße gegen die Verkehrsregeln unter der Nummer 192 oder über die App „Sicherheit und Vertrauen“ zu melden.

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LM