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Kroaten behalten immer noch große Mengen der alten Kuna-Währung.

ZAGREB – Kroatien hat am 1. Januar dieses Jahres den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt, und obwohl Bürger seitdem Kuna-Banknoten und -münzen durch Eurogeld ersetzen können, scheint es, dass sie immer noch eine beträchtliche Menge der früheren Währung zu Hause aufbewahren, berichtete die Tageszeitung Jutarnji List am Samstag.

Bis Ende 2022 waren HRK 14,7 Milliarden im Umlauf, und nach einigen Schätzungen halten Kroaten immer noch etwa ein Drittel dieser Summe (HRK 4,66 Milliarden), das sind ungefähr 620 Millionen Euro.

Die Daten der Kroatischen Nationalbank (HNB) zeigen, dass 12 % der Banknoten im Umlauf sind und 75 % der Münzen noch nicht umgetauscht wurden. Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen übrig gebliebene Kuna-Banknoten und -münzen zu Hause behalten. Einige Bürger behalten Kuna-Banknoten und -münzen aus sentimentalen Gründen und bewahren sie als Erinnerungsstücke auf.

Außerdem haben einige übrig gebliebene Banknoten und Münzen in den Geldbörsen und Taschen ausländischer Touristen verblieben. Möglicherweise haben auch einige Menschen nicht den gesamten Betrag des Bargelds in Kuna umgetauscht, den sie aufgrund der “undurchsichtigen” Herkunft des Geldes besitzen. Die HNB sagt, dass die Daten zeigen, dass die gesamte Summe der ehemaligen Landeswährung nie vollständig ersetzt wurde.

Kroatien ist als 20. Land der Eurozone beigetreten. Daten aus den verbleibenden 19 Mitgliedsländern zeigen, dass im Durchschnitt 3,16 % der Banknoten nationaler Währungen nicht umgetauscht wurden. Zum Beispiel liegt dieser Prozentsatz in Estland bei 7 %, während in Lettland und Litauen jeweils 3,5 % der nationalen Währungen seit der Einführung des Euro im Jahr 2014 bzw. 2015 nicht umgetauscht wurden. Die Deutschen scheinen 4,7 % der Mark-Banknoten im Wert von 5,7 Milliarden Euro behalten zu haben, berichtet die Jutarnji List.

Die Eurozone, auch als Eurozone (EZ) bezeichnet, ist eine Währungsunion von 20 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), die den Euro (€) als ihre Hauptwährung und einziges gesetzliches Zahlungsmittel angenommen haben und somit die EMU-Politiken vollständig umgesetzt haben.

Die 20 Mitglieder der Eurozone sind: Österreich, Belgien, Kroatien, Zypern, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, die Niederlande, Portugal, die Slowakei, Slowenien und Spanien.

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