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24. rujna 2022.
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Für Banovina: KroatInnen haben insgesamt 100 Mio. Kuna gespendet

Foto: Željko Batarilo | KROATIV

Das Erdbeben vom 29. Dezember 2020 in Zentralkroatien hat das gesamte Land vereint. Viele BürgerInnen aus allen Teilen des Landes haben entweder finanziell oder materiell gespendet. Nach einem Spendenaufruf der kroatischen Regierung haben KroatInnen insgesamt mehr als 100 Millionen Kuna (ca. 13,17 Mio. Euro) gesammelt.

Wie die Zeitung „Jutarnji list“ in ihrer neuesten Ausgabe schreibt, plant die Regierung nur weniger als die Hälfte der Spenden für den Wiederaufbau von Häusern auszugeben. 60 Prozent der Spenden soll für andere Zwecke im Zusammenhang mit dem Erdbeben bereitgestellt werden.

40 Prozent des Geldes sollen an das Zentralamt für Wiederauf- und Wohnungsbau gehen, um Familienhäuser zu entfernen und Ersatzhäuser zu bauen. 20 Prozent gehen auf das Konto des Innenministeriums, um die Kosten für Einzelpersonen und juristische Personen zu decken, die auf Anordnung des Katastrophenschutzes mobilisiert wurden. Dieses Geld soll Entschädigungen für MitgliederInnen des Zivilschutzes finanzieren, die mobilisiert wurden, aber auch für verschiedene Unternehmen, die an der Beseitigung des Schadens nach dem Erdbeben beteiligt waren.

Unter anderem bekommt Unternehmen, die Zelte aufgebaut habe, sowie Bauunternehmen und die staatliche Firma Pleter, die sich mit der Zubereitung von Lebensmitteln für die Opfer beschäftigt haben. 15 Prozent bekommt das Arbeits-, Renten-, Familien- und Sozialpolitikministerium für den Wiederaufbau von Gebäuden.

Den gleichen Betrag bekommt das Landwirtschaftsministerium für die Förderung der landwirtschaftlichen ErzeugerInnen sowie Maßnahmen zur vorbeugenden Impfung und Behandlung von Tieren in Banovina.


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