Sommerliche Verwirrung, Gedränge und Eile führen manchmal zu stressigen Situationen, und so eine Situation ereignete sich gestern auf der Autobahn A1 an der Raststätte Rašćane. Doch die Polizeibeamten der Grenzpolizeistation Imotski lösten auch dieses Problem, berichtet die Polizeiverwaltung Split-Dalmatien.
Ein Mitarbeiter der Tankstelle wandte sich an die Polizeibeamten und berichtete, dass er eine Person am Telefon habe, die angibt, dass ihr Kind vermisst wird, eine ausländische Staatsangehörige, die an der Raststätte zurückgelassen wurde. Die Mutter erklärte mit ängstlicher Stimme, dass sie in einer Gruppe mit mehreren Fahrzeugen unterwegs seien, sich nun im Raum Zadar befänden und erst jetzt bemerkten, dass das 11-jährige Mädchen nicht in den Fahrzeugen sei. Zuletzt hätten sie an der Raststätte Rašćane angehalten. Da sie mit mehreren Fahrzeugen unterwegs waren, dachten sie, sie sei in ein anderes Fahrzeug gestiegen. Als sie anhielten, bemerkten sie jedoch, dass sie nicht da war und wahrscheinlich in Rašćane geblieben ist.
Die Polizeibeamten telefonierten mit der Mutter, verlangten ein Foto des Mädchens, überprüften die Videoüberwachung und durchsuchten alle Räume der Tankstelle. Im Außenbereich fanden sie schließlich ein Mädchen, das der Beschreibung entsprach. Die Polizeibeamten sprachen das Mädchen an, stellten sich vor und boten ihr Hilfe an, stellten jedoch fest, dass sie kein Englisch sprach.
Eine ausländische Staatsangehörige, die übersetzte, half den Polizisten bei der Kommunikation mit dem Kind.
Das Mädchen war unverletzt, aber verängstigt. Sie sagte, dass ihr Handy im Fahrzeug geblieben sei und sie niemanden anrufen konnte. In ihrer Angst und Verzweiflung sei sie nach draußen gegangen, wo die Polizisten sie fanden. Im Gespräch beruhigten die Polizeibeamten das Mädchen und sagten ihr, dass sie mit ihrer Familie in Kontakt seien, die auf dem Rückweg sei, und dass sie gemeinsam mit ihr auf sie warten würden.
Die verängstigten Eltern kamen einige Stunden später an, während das Mädchen die ganze Zeit bei den Polizisten war. Sie bedankten sich bei den Polizisten für ihre Mühe und Hilfe sowie für die Fürsorge und das Mitgefühl, das sie dem Kind entgegengebracht hatten.


