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31/10/2020
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DURCH ENGAGIERTE ARBEIT: Das Kroatische Domizil Wien öffnet seine Türen

Nachdem Anfang Oktober letzten Jahres das Kroatische Domizil (HD) in Wien gegründet wurde, startete der Verein seine Arbeit im Dezember mit einem Treffen kroatischer Verbände in Wien. Vereinspräsident Andrej Lucić hat in seinen Reden das Ziel begründet, das Gebäude des Kroatische Domizils bis Ende des Jahres auf die Beine zu stellen.

Der Verein arbeitete parallel an anderen wichtigen Projekten wie einem Informationszentrum, Öffnung des Vereinsbüros in der Innenstadt sowie Kontakte und Partnerschaften intensivieren mit dem Österreichischen Integrationsfond (ÖIF), der Bundesregierung und der Stadt Wien. Das HD Wien übersetzte in Kooperation mit der Bundesregierung das 250-seitige Regierungsprogramm auf Kroatisch.

In der Corona-Krise war das HD Wien ständig im Kontakt mit kroatischen StaatsbürgerInnen, die während der Schließung von Ski-Resorts in Tirol Hilfe gebraucht haben. Auch andere kroatische Organisationen und Vereine wurden professionell bei der Erstellung von Projektdokumentationen und Ausschreibungen unterstützt. Zusätzlich wurde eine Arbeitsgruppe für die kroatische Sprache gegründet, insbesondere wegen den Schwierigkeiten der kroatischen Sprache in Vorarlberg.

Am Donnerstag wurde ein Treffen interessierter VertreterInnen der kroatischen Organisationen und Vereine in Österreich organisiert, die sich während der Corona-Pandemie in einer schwierigen Situation befinden.

Wir haben in den letzten Monaten seit der Gründung viel getan. Ich möchte mich bei allen bedanken, die auf irgendeiner Art und Weise uns geholfen haben, das Vier-Jahres-Programm zu schreiben und es zu durchführen. Ich hoffe, dass sich unsere Arbeit sehen lässt, was ich auch in den alltäglichen Gesprächen mit anderen Personen fühle. Wir sind erkennbar geworden und ich bin stolz darauf, dass wir von jungen und gebildeten Menschen angesprochen werden, die ein echtes soziales Engagement anstreben. Das HD Wien öffnet ihnen und allen anderen neue Perspektiven, da alle Menschen guten Willens bei uns herzlich eingeladen sind“, sagte der Vereinspräsident Andrej Lucić.

Das Gebäude des Kroatischen Domizils in Wien ist gerade in der Anpassungsphase und wird seine Türen bald öffnen. Viele Generationen kroatischer MigrantInnen in Österreich haben wortwörtlich von diesem Projekt geträumt und demnächst werden sie ihre Ecke, ihre Bücherei und soziale Räume haben.

Was wir versprochen haben, haben wir auch getan. Aber, wir haben nur einen Teil der Arbeit gemacht. Vor uns liegt viel Arbeit, deshalb erwarten wir auch Hilfe und Unterstützung aus Kroatien. Eines ist klar – wir werden keinen anflehen. Wenn Kroatien dieses Projekt, bei dem die kroatische Sprache beigebracht wird, Bücher gelesen werden und auch berufliche und touristische Treffen zwischen ÖsterreicherInnen und KroatInnen organisiert werden, nicht als wichtig empfindet, dann brauchen und wollen wir niemanden in etwas überzeugen“, sagte Lucić.

Ich bin sehr optimistisch in dieses Projekt und im Gespräch mit VertreterInnen der österreichischen Stadt- und Landesbehörden habe ich das auch von ihrer Seite aus empfunden. Mit diesem Projekt wollen wir die gute Integration der KroatInnen zeigen. Vor dem HD Wien wehen die österreichische und kroatische Flagge und damit wollen wir auch symbolisch zeigen, was wir wollen. Wir werden klar und deutlich die Werte der MitgliederInnen der Kroatischen Domizils kommunizieren“, waren zusätzlich die klaren Worte Lucićs.

Das Kroatische Domizil organisiert am Donnerstag und Freitag, dem 17. und 18. September, von 15 bis 20 Uhr, Tage der offenen Tür. Das HD Wien befindet sich im 23. Wiener Bezirk in der Kolpingstraße 21.  

Antonio Šećerović
Foto: Kroativ  

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