Split [Foto: Mario Jurič | Twitter]

Corona-Demos in fünf kroatischen Städten

In mehreren europäischen Städten wurden Demos für „Freiheit, Frieden und Demokratie“ und gegen die derzeitigen Corona-Maßnahmen organisiert. Am Samstagnachmittag gab es Proteste von Coronaleugnern und Impfgegnern auch in Zagreb, Split, Šibenik, Dubrovnik und Osijek.

Fast alle haben sich nicht an die derzeitigen epidemiologischen Regeln gehalten. In Zagreb versammelten sich viele Menschen auf dem zentralen Ban Jelačić-Platz mit Plakaten wie „Besser Grippe als ein Chip“ und „Wir werden euch keine Kinder geben“. Bei dem Protest hieß es, dass die „Folgen der Corona-Maßnahmen viel größer sind als die Folgen dieser Quasi-Krankheit“.

Die kroatischen Regierungsmitglieder wurden als „Kommunisten“ und „Besatzer“ genannt. „Es ist unser Recht, Sauerstoff einzuatmen, diese Masken abzunehmen. Kein Corona-Security kann dir etwas aufzwingen. Sie spielen auf Angst. Sie manipulieren mit der Angst der Menschen“, sagte ein Organisator.

Bei dem Protest wurden auch viele prominente Corona-Leugner anwesend, u. a. der TV-Moderator Velimir Bujanec und Srećko Sladoljev, der Lügen über den Tod einer Ärztin aus Zagreb verbreitete. Die Organisatoren haben Lieder des Sängers Tony Cetinski gespielt, der schon im ersten Lockdown viele Verschwörungstheorien verbreitet hat.

Einer der Teilnehmer sprach von „Tyrannei“ und, dass „sie unsere Freiheit mit dem Coronavirus nehmen wollen“: „Die Institutionen des Systems arbeiten gegen die Menschen und (…) Freiheit ist der höchste menschliche Wert, ohne den es kein Leben gibt“.

In Split versammelten sich etwa 2.000 Menschen mit Plakaten wie „Gib uns die Grippe zurück“, „Ich habe keine Angst vor der Krankheit, ich habe Angst vor dem Arzt“ und „Wir sind keine Hunde, die Maulkörbe tragen“.

Neben Zagreb und Split wurden Corona-Demos auch in Dubrovnik, Šibenik und Osijek organisiert.



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LM