Vor einem Jahr wurde Bosnien-Herzegowina offiziell von die EU-Liste der Drittländer mit hohem Risiko gestrichen, demnächst könnte das Balkanland wieder auf die schwarze Liste gesetzt werden.
Bosnien-Herzegowina droht von der Europäischen Union und der Gruppe für finanzielle Maßnahmen gegen Geldwäsche (FATF) auf die schwarze Liste gesetzt zu werden. Der Bankenverband des Landes appelliert an die Politik.
Zu Sanktionen kommt es, sofern nicht ein neues Gesetz zur Verhütung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verabschiedet wird. Zuständig für eine eventuelle Gesetzesänderung ist das Sicherheitsministerium unter der Leitung von Selmo Cikotić (SDA).
„Das neue Gesetz zur Verhütung von Geldwäsche und zur Finanzierung terroristischer Organisationen muss mit den internationalen Standards für diesen Bereich im Einklang gebracht werden, um das Segment der Digitalisierung abzudecken. Das ist eine internationale Verpflichtung des Landes.“
sagte der Präsident der Bankenvereinigung in Bosnien-Herzegowina Berislav Kutle
Wenn Bosnien-Herzegowina tatsächlich wieder auf die ‚schwarze Liste‘ gesetzt wird, wird das finanzielle und viele andere Konsequenzen für die BürgerInnen des Landes haben. Demnach könnten sie z. B. über Western Union kein Geld aus dem Ausland senden oder empfangen. Die Banken auf der ganzen Welt könnten jeden Auftrag aus und nach Bosnien-Herzegowina stoppen und keine Finanztransaktionen in Bezug auf Bosnien-Herzegowina ausführen.
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