Foto: Zoran Ikonić; Eldina Jašarević | ARD Südosteuropa | Twitter

Tausende Bosnier lassen sich in Serbien gratis impfen

Seit einigen Tagen rufen die serbischen Gesundheitsbehörden auch ausländische StaatsbürgerInnen auf, sich in der Hauptstadt Belgrad gratis impfen zu lassen.

In der Halle 3 der Belgrader Messe können sich BürgerInnen der Nachbarländer Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Kroatien, Slowenien und Nordmazedonien ohne Voranmeldung, Registrierung und Staatsbürgerschaft des Landes in Serbien gegen das Coronavirus impfen.

Die ausländischen BürgerInnen können sich mit dem Astra Zeneca-Impfstoff impfen, ihnen stehen andere Impfstoffe wie Sputnik V, Pfizer/BioNTech oder Sinopharm nicht zur Verfügung. In den Nachbarländern stockt das Impfen, Bosnien-Herzegowina hat nicht einmal 60.000 Impfstoffdosen im Land. Deshalb erwartet man am Wochenende mehr als 20.000 Menschen aus Bosnien-Herzegowina, die sich in Belgrad impfen lassen.

 

 

Serbien hat für die BürgerInnen der Nachbarländer auch die Testpflicht bei der Einreise aufgehoben. Die BürgerInnen müssen nur einen gültigen Reisepass zeigen und dürften in den letzten 30 Tagen nicht krank sein. Die Impfung dauert max. eine halbe Stunde, danach müssen die geimpften Personen eine Viertelstunde warten, um bei möglichen Nebenwirkungen zu reagieren. Die serbischen Gesundheitsbehörden werden die geimpften Personen nach einiger Zeit wegen der zweiten Dose rechtzeitig kontaktieren.

Bilder von den bosnisch-serbischen Grenzübergängen am Samstagmorgen zeigen, wie viele Menschen so schnell wie möglich nach Belgrad fahren wollen.

 

Grenzübergang Bosanska Rača am Samstagmorgen [Foto: BIHAMK]

 



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LM