Die demografische Situation in Kroatien hat sich in den letzten Jahren und mit dem Eintritt in die Europäische Union nicht verbessert. Durch die Coronakrise steht das Land am Rand des demografischen Zusammenbruchs. Ein Überblick:
Die Geburtenrate ging auch im letzten Jahr weiter zurück. Nach vorläufigen Daten aus dem Statistikamt (DZS) wurden im vergangenen Jahr etwa 36.000 Kinder geboren, was weniger ist als in den Vorjahren, in denen ebenfalls die Geburtenrate niedrig war.
Auf der anderen Seite ist die Zahl der Todesfälle stark gestiegen. Nach Schätzungen des DZS starben im letzten Jahr etwa 57.000 Menschen, fünf Tausend mehr als in den Vorjahren. Deshalb liegt das Defizit bei fast 21.000 Menschen, was rekordverdächtig ist.

Dementsprechend hat Kroatien so viele Menschen verloren, wie z. B. Mödling oder Schwechat in Niederösterreich EinwohnerInnen haben. Wenn es so weiter geht, bleibt Kroatien in fünf Jahren ohne eine Großstadt. Der Hauptgrund für die erhöhte Mortalität ist sicherlich die Coronavirus-Pandemie, aber auch ohne die Pandemie hätte die Mortalität zugenommen, da die kroatische Bevölkerung älter wird.

Ausgewandert sind auch viele kroatische BürgerInnen. Auch wenn es keine konkreten Daten gibt, aus bisher veröffentlichten Informationen und Gesprächen mit Arbeitgebern lässt sich jedoch schließen, dass die Auswanderung im letzten Jahr fortgesetzt wurde.
Nach 2015 steigen die Zahlen, nachdem die meisten EU-Staaten ihre Arbeitsmärkte für kroatische BürgerInnen geöffnet haben. 2015 wanderten etwa 30.000 Menschen aus Kroatien aus, ein Jahr danach 6.000 mehr. 2017 verließen mehr als 47.000 Menschen Kroatien, in den Jahren danach jeweils 40.000. Die meisten KroatInnen wandern nach Deutschland, Österreich und Kroatien.

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