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28. siječnja 2023.
Sport

Österreich und Kroatien: Online-Glücksspiel Regularien im Vergleich

Foto: Pixabay

Das Onlineglücksspiel ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Aufgrund der Weiterentwicklung zugrundeliegender Technologien, zahlreicher Angebote, verstärkter Werbemaßnahmen sowie einer Menge Spiele, wie etwa Online-Slots,  und mehr ist die Popularität des Onlineglücksspiels immer weiter angestiegen.

Aufgrund dieser steigenden Popularität haben sich zahlreiche Staaten, darunter auch Österreich und Kroatien, dazu entschieden, Regularien für das Onlineglücksspiel einzuführen. Im Rahmen dieses Artikels wollen wir einen genauen Blick auf die Regularien herausfinden, inwiefern sich diese möglicherweise unterscheiden.

Das Online Glücksspiel in Österreich

Das österreichische Glücksspielgesetz (GSpG 1989) definiert ein Quasi-Monopol, bei dem nur teilstaatliche Betreiber Lizenzen auch für Glücksspiele im Internet erhalten. Das so genannte “kleine Glücksspiel” bezieht sich auf Automatensäle und es gibt Schutzbestimmungen der einzelnen Bundesländer. Diese sehen Beschränkungen für maximale Einsätze zwischen einem und zehn Euro pro Spiel (mit Auswirkungen auf die möglichen Maximalgewinne), eine maximale Spieldauer von bis zu 2 Stunden und begrenzte Öffnungszeiten pro Tag vor.

Derzeit begrenzt das Bundesgesetz den Höchstbetrag, der an einem Automaten gespielt werden kann; mit einem Einsatz können maximal zehn Euro verspielt und maximal 10.000 Euro gewonnen werden. Laut Gesetz muss ein Spiel mindestens eine Sekunde dauern, aber das Bundesgesetz legt keinen maximalen Verlust fest. Einige Bundesländer haben außerdem den örtlichen Spielbanken und Automatensalons einen maximalen Verlust von etwa 500 € pro Spieltag und Person auferlegt. All diese Beschränkungen gelten jedoch nicht für die 15 Lizenznehmer der regulären Casinos. Diese Lizenzen befinden sich alle in den Händen der staatlich kontrollierten Casinos Austria AG, in der das Finanzministerium über die Staatsholding ÖBAG im Aufsichtsrat vertreten ist.

Die einzige zugelassene österreichische Glücksspielplattform im Internet ist win2day.at, die wiederum im Besitz der vereinigten österreichischen Glücksspielkonzessionäre (CasAG) und der Österreichischen Lotterien ist. Diese Plattform bietet Sportwetten, Lotto, Bingo, Kartenspiele, virtuelle Spielautomaten und Live-Dealer (Croupier kann per Video zugeschaltet werden).

Das Onlineglücksspiel in Kroatien

Die Behörden in Kroatien haben alle Formen des Glücksspiels reguliert, einschließlich Casinospiele, Sportwetten (mit Ausnahme von Fantasiesportarten, die nicht reguliert sind), Lotterie und Spielautomaten, seit 2014, als das Gesetz eingeführt wurde, das sowohl Online- als auch Offline-Formen reguliert. Die Lotterie ist ein Monopol und gehört der staatseigenen Hrvatska Lutrija.

Wie üblich benötigen die Betreiber für diese Aktivitäten eine lokale Lizenz, die vom Finanzministerium ausgestellt wird.

Um ein Online-Casino zu betreiben, müssen die Betreiber jedoch ein inländisches Casino haben. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass ein Online-Casino in Kroatien nur dann legal betrieben werden kann, wenn die Betreiber ihren Firmensitz und ihre Server im Lande haben. Ausländische Plattformen ohne eine lokale Lizenz können keine Spieler (und Zahlungen) aus Kroatien akzeptieren.

Glücksspiellizenzen sind 15 Jahre lang gültig. Um eine Online-Casino- oder Wettlizenz zu erwerben, müssen die Betreiber eine jährliche Gebühr von 3.000.000 HRK (ca. 431.648 $) zahlen und ein Aktienkapital von mindestens 4.000.000 HRK (575.514 $) für die gesamte Laufzeit registrieren lassen.

Fazit

Wie Sie sehen können, ähneln sich die Regeln, die in Österreich und Kroatien in Sachen Glücksspiel gelten, weitestgehend. Ein wichtiger Unterschied ist allerdings, dass Kroatien in Sachen Glücksspiel nur für Lotto ein Monopol hat. Für andere Glücksspiele gilt kein Monopol, sodass Kroatien neben dem Tourismus auch stark von diesen Einnahmen profitieren kann.


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