Rauchverbot an Schulen: Keine Ausnahmen mehr möglich

Rauchverbot an Schulen: Keine Ausnahmen mehr möglich

Seit 1. Juli gilt an den Schulen eine Neuregelung des Rauchverbots: Damit wird dieses praktisch auf die gesamte Schulliegenschaft ausgedehnt, etwaige per Hausordnung mögliche Ausnahmeregeln wurden damit aufgehoben. So darf etwa auf Freiflächen wie dem Schulhof nicht mehr geraucht werden - weder von Schülerinnen und Schülern noch von Lehrenden.

Zuvor war die rechtliche Regelung des Rauchens an den Schulen etwas verworren: Ein absolutes Rauchverbot galt nur für das Schulgebäude selbst. Auf Freiflächen innerhalb der Schule wie etwa Pausenhöfen war das Rauchen für Lernende verboten, konnte aber an höheren Schulen in der Hausordnung grundsätzlich wieder erlaubt werden.

Raucherlaubnis für Lehrende fällt

Die Schulbehörden wiederum wurden vom Bildungsministerium angewiesen, die Aufhebung solcher Erlaubnisregeln in den Hausordnungen zu betreiben. Lehrer durften auf Freiflächen grundsätzlich rauchen, ihnen konnte das per Hausordnung aber umgekehrt untersagt werden.

Mit der Neuregelung fallen diese möglichen Ausnahmen weg. Etwaige von den Schulbehörden trotz Weisung nicht aufgehobene Raucherlaubnisse für Schülerinnen und Schüler auf Freiflächen fallen automatisch weg, ebenso die Raucherlaubnis für Lehrende oder etwaige Besucher und Besucherinnen der Schule (z. B. Eltern bei Schulveranstaltungen).

Letzter Rückzugsort für Raucher und Raucherinnen sind damit „rein privat genützte Bereiche“ wie die Dienstwohnung des Schulwarts bzw. der Schulwartin, heißt es in einem Rundschreiben des Bildungsministeriums. Das Rauchverbot ist außerdem „durch den Rauchverbotshinweis ‚Rauchen verboten‘ oder eindeutige Rauchverbotssymbole kenntlich zu machen“.

red, ORF.at/Agenturen

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